Die Weihnachtsgottesdienste in Bornhausen wirken nach: Noch immer passiert es dem Pfarrehepaar beim Spazierengehen im Dorf, dass Menschen ihnen zurufen:
„Halleluja!“ oder „Prost, Prost, Prost!“ oder auch „Mäh, mäh, mäh“.
Nur das Königliche „Tja, tja, tja“ – das war noch nicht wieder zu hören, aber die Heiligen Könige sind vermutlich ja auch weitergereist …
Aber nun zur Erklärung: Am Heiligen Abend war die Gemeinde in Bornhausen eingeladen, beim Krippenspiel mitzumachen – als Engel, Gäste in den überfüllten Herbergen, Schafe und auch königliche Hoheiten. Auf entsprechende Hinweise waren sie involviert, haben das zum Erstaunen und zur Freude des verantwortlichen Teams und der Mitwirkenden sehr gelungen hinbekommen – ohne zu sehr diejenigen durcheinander zu bringen, die wieder auf bewundernswerte Weise die biblische Weihnachtsgeschichte auf die Krippenspielbühne gebracht haben: Die Kinder und Jugendlichen! Mit viel Applaus, Respekt und großem Dank wurden ihre Mühen und ihr Engagement gewürdigt.
In der nächtliche Christmette war es dann besinnlicher und auf besondere Weise musikalisch vielfältig: Das Bilderläher Gesangquartett sang klassische Weihnachtslieder von Bach und Luther; an der Orgel war mit der Flöte unter anderem die Filmmusik vom „kleinen Lord“ zu hören und die Gitarren spielten Musik der Punkband „Sondaschule“ und von den „Beatles“.
Ein wunderbarer musikalischer Weihnachts-Mix mit Predigtgedanken zu Erinnerungen und weihnachtlicher Hoffnung – „Halleluja!“

Das große Bornhäuser Krippenspiel-Ensemble: Große und kleine Spielende und Mitwirkende: „Alle Jahre wieder – große Freude“!

Der Engelchor brauchte dieses Jahr die Unterstützung der Gemeinde und ruft hoffentlich weiter: „Halleluja – fürchtet euch nicht!“

Höchst konzentriert waren die vier Damen, (hier mit ihren Utensilien bei der Generalprobe), die die Gemeinde zum Mitmachen motiviert haben (ohne die Spielenden zu verwirren!)Silke Morgenroth - Engelflügel: „Halleluja“; Wiebke Bock – Bierkrug: „Prost!“; Sarah Linnekuhle – Schaf: „Mäh“! und Margarita Finster: Krone – „Tja, tja, tja“






