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02.05.2026 Kategorie: Bez1: Bornhausen, Mechtshausen-Bilderlahe, Pfa

Frau Holle in der Bornhäuser Kirche

Kinder brauchen Märchen – Erwachsene auch!

Diesen Eindruck bekam man, als sich am Samstag und Sonntag die Bornhäuser Kirche füllte. Viele Kinder an der Hand von Eltern oder Großeltern. Aber auch viele Erwachsene ohne Kinder. Die Aufführungen zauberten ein Lächeln in alle Gesichter. Die Darsteller rissen das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Von Anfang an gab es Szenenapplaus, schon als der „Moderationshahn“ (Peter Lüders) auf die Bühne kam. Mit gewohnter Sicherheit langjähriger Bühnenerfahrung zog er gleich alle in seinen Bann. Seine beiden Hennen (Dagmar Pallinger und Silke Morgenroth) standen zum ersten Mal auf der Bühne. Sie wurden schnell zu Publikumslieblingen mit ihrer Spielfreude und Bewegungslust. Auch die Mutter (Susanne Kluge) war neu im Ensemble und gestaltete ihre Rolle als herrschsüchtige, die Töchter ungleich behandelnde Person ganz souverän.

Die ungeliebte Tochter Marie wurde dargestellt von Mia Kaiser. Sie verkörperte perfekt die liebe, fleißige zurückhaltende Tochter.  

Mit der anderen, Miera, setzte Nicola Poerschke-Wagner genau die Entsprechung gekonnt mit Mimik und Gestik in Szene: frech und laut und arbeitsscheu. Die gütige Frau Holle (Beate Teske) brachte mit ihrem Spiel Ruhe ins Geschehen und sorgte für ausgleichende Gerechtigkeit.

Erstmals spielten Kinder mit  in der Darstellerriege. Die anfangs sehr schüchternen Schneemänner ( Silas, Daryl, Louis, Luca) wurden durch den Szenenapplaus des Publikums immer sicherer und genossen sichtlich den Schlussapplaus.

Die wunderschönen Kostüme entzückten die Augen, die klassischen Toneinspielungen die Ohren.  Ganz herzlichen Dank an die Schneiderinnen (Jandrei, Kluge, Hanelt) und die Tontechnik (Jonas Werner und Marian Linnekuhle). Dank gilt auch allen, die beim Auf- und Abbau geholfen haben, den Damen an der Kasse und beim Getränkeverkauf. Und nicht zuletzt der Kirchengemeinde, die den Kirchenraum zur Verfügung gestellt hatte. Der Theaterverein bedankte sich bei der Pastorin mit einem Blumenstrauß. Und diese verschenkte Nervennahrung in Form von Schokolade an die Mitwirkenden.

Von den Einnahmen wird ein Teil als Spende an die Neugestaltung des Märchentales bei Bad Grund gehen.

Man darf gespannt sein, welches Märchen 2027 zur Aufführung kommen wird.

Foto: FaWü

Foto: Ursula Bresler

Foto: Ursula Bresler

Foto: Ursula Bresler

Foto: Ursula Bresler

Foto: Ursula Bresler

Foto: Ursula Bresler

Foto: Ursula Bresler

Neu entdeckte Schauspieltalente bei unseren Kirchenvorsteherinnen: Silke Morgenroth und Dagmar Pallinger

Foto: FaWü

Beitrag von Ursula Hanelt